Zwei Wege gibt es zum eigenen Haus. Soll man selbst bauen oder doch lieber kaufen? Überzeugende Argumente gibt es für jede der beiden Varianten. Entscheidend ist letztlich die individuelle Situation. Für beruflich stark geforderte Menschen, die über wenig freie Zeit verfügen, ist ein Kauf zu empfehlen. Die zeitintensive Planungsphase mit Architektenbesprechungen und Behördengängen kann man so überspringen. Die Suche kann sofort beginnen, wenn man sich über die Region, in der man leben möchte, klar ist. Auch wenn der Hauskäufer in der Regel konkrete Vorstellungen über Aussehen und Größe seines zukünftigen Zuhauses hat, lohnt es sich bei der Auswahl der Besichtigungsobjekte großzügig zu sein und sich Zeit nehmen. Wer viel besichtigt, bekommt einen Blick für das Wesentliche und zieht Aspekte in seine Überlegungen mit ein, die ihm anfangs nicht präsent waren. Auch spielt bei der Entscheidung für ein Haus, das Herz eine ebenso große Rolle wie der Verstand. Häuser haben ihre eigene Ausstrahlung und die muß dem zukünftigen Besitzer gefallen, damit er gerne dort wohnt. Vielleicht hat bei den Vorüberlegungen zum immobilien kaufen die Zahl der Badezimmer eine Rolle gespielt, kaufentscheidend wird sie nicht sein. Badezimmer können eingebaut werden, eine angenehme Atmosphäre nicht. Ist das Traumhaus gefunden, sollte trotz aller Begeisterung ein Fachmann zurate gezogen werden. Eine Begutachtung durch einen Sachverständigen ist unverzichtbar. Er entdeckt Mängel und Problembereiche, die dem Auge des Laien schnell entgehen. Ein kompetentes Gutachten ist eine gute Grundlage für die Preisverhandlungen. Gleichzeitig macht es eine realistische Schätzung der Kosten möglich, die die notwendigen Umbauarbeiten verursachen werden.




